Überblick über den Ablauf der Separation.
Bei einer durchschnittlichen Biogasanlange mit 500 KW elekt. Leistung entstehen pro Tag ca. 25 m3 Gärreste mit ca. 8 % TS.
- Die Gärreste werden aus dem Nachgärer bzw. Gärrestebehälter in einen Mischbehälter (ca. 1m2) gepumpt ( oder Überlaufmodell). Diesem Mischbehälter werden gleichzeitig geringe Mengen Fe-III-Cl (0,01%) zugegeben. Das Fe-III-Cl wurde in einem Kunstoffbehälter zu einer Stammlösung angesetzt. Die Gärreste werden für ca. 15 min mit dem Fällungsmittel gemischt. Hier ist darauf zu achten, dass die Rührerdrehzahl nicht zu hoch ist, da dies zur Zerstörung der gebildeten Flocken führt.
- Die Gärreste werden zur Grobtrennung einem Schneckenseparator zugeführt. Die Festrstofffraktion (ca. 4 m3/ Tag mit 35 % TS) gelangt aus dem Schneckenseparator direkt zur Trocknung.
- Die flüssigen Anteile (ca 21 m3 /Tag mit ca. 3 % TS) werden in einen weiteren Mischbehälter gepumpt und mit polymeren Flockungshilfsmitteln vermischt. Hierzu können abhängig von den Inputstoffen Polyacrylamide mit unterschiedlichen Eigenschaften eingesetzt werden. Mischdauer ca. 30 min.
- Aus dem Behälter II wird die Flüssigkeit einem Dekanter zugeführt (ca. 5000 U/min) und erneut separiert. Der abgetrennte Feststoffanteil (ca 1,8 m3 /Tag mit ca 35 % TS) wird direkt dem Trockner zugeführt. In Abhängigkeit des Wirkungsgrades der Biogasanlage kann bei nicht ausreichender Vergärung der Inputstoffe dieser Zyklus wiederholt werden müssen.
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