- Die Restflüssigkeit (ca. 19,2 m3 /Tag) ist nun fast duchsichtig und von bräunlicher Färbung. Sie enthält vor allem N-reiche Kolloide und Makromoleküle, die sich bisher nur mit aufwendigen und störungsanfälligen Anlagen (z.B.Umkehrosmose) haben ausfiltern lassen.
- Diese Flüssigkeit wird durch eine elektrolyesähnlichen Einheit geführt, wodurch die starken elektrischen Bindungen der Kolloide (vermutlich) gelockert werden. In Verbindung mit einer vorübergehenden Absenkung der Oberflächenspannung der Flüssigkeit und dem Hinzufügen poröser (große Oberflächen) Trägermaterielen (z,B Aktivkohle o.ä.) können fast alle organischen Kolloide und Moleküle gebunden und dem Trockner zugeführt werden. Das Wasser muss ca 8 – 12. Std in dieser Einheit verbleiben.
- Das Restwasser ist nun klar. Die CSB- und BSB- Werte sowie auch alle C-N-P – Werte liegen unterhalb der Richtwerte zum Einleiten in einenVorfluter.
- Die Trocknung der Feststoffe erfolgt über einen beheizten Schneckenförderer (Abwärme des BHKW ca. 85 KW / h). Die feuchte Luft wird gegen die Laufrichtung des Förderers abgesaugt. Der Dünger verbleibt für ca. 8 Std im Trockner und wird dabei auf ca. 15% Restfeuchte getrocknet.
- Dieser Dünger kann nun pelletiert, gelagert oder verpackt werden.
- Je nach Ammoniakgehalt der Abluft sollte ein Ammoniakwäscher in den Abluftkamin integriert werden. Mit dieser Anlage werden ca. 2,4 m3 Dünger pro Tag produziert. Gemessen werden an den einzelnen Stationen die Durchflussmengen und pH-Werte.
ANEGI GmbH
