Allgemeine Problematik der Gärreste aus Biogasanlagen:
- Einschränkung der Ausbringzeiten für Gärreste (Gülleverordnung)
- Nachweis der Biogasanlagenbetreiber über ausreichende Ausbringflächen
- Notwendigkeit eines großen Gärrestespeichers
- Ausbringung der Gärreste mit schweren Zugmaschinen, Güllehänger undSchleppschläuchen
- Investitionskosten
- Bodenverdichtung
- geringe Pflanzenverfügbarkeit der flüssigen Gärreste
- erhöhte Grundwasserbelastung
Nutzen durch den Einsatz der Gärresteseparationtechnik.
- Auftrennung der Gärreste in lagerungsfähigen Dünger(Feststoffe) und Wasser.
- Im Dünger sind annähernd die gesamten Nährstoffaanteile der Gärreste konzentriert.
- Das Wasser unterschreitet die Grenzwerte zur Verrieselung oder Einleitung in einen Vorfluter.
- Verringertes Lagervolumen für den Dünger (< 90% gegenüber Gärrestespeicher).
- Sofern der Dünger nicht für den Eigenbedarf genutzt werden muss, kann dieser verkauft werden.
- Teilabnahme der Wärme aus BHKW (KWK-Bonus).
- Kleinere Zugmaschinen und Hänger zur Ausbringung des Düngers
- geringere Investionen
- geringere Bodenverdichtung
- geringe Belastung des Grundwassers und höhere Pflanzenverfügbarkeit des Düngers.
- Einsatz des Düngers nur wenn notwendig keine Vernichtungsausbringung.
ANEGI GmbH
